Besuch von Büchsenmachern und Graveuren in St. Etienne

Ein besonderer Höhepunkt der Berufsfachschule der Büchsenmacher und Graveure war in diesem Jahr der Besuch in St. Etienne und die Teilnahme an einer Messe in Andrzieux-Boutheon.

 

Der 06.06.2013 war ein Donnerstag, an dem die Reise angetreten wurde. Die Fahrt verlief ruhig, nach drei Halts kamen die zwei Suhler PKWs mit Frau Wolf, Herrn Werner, Herrn Greiser, Herrn Arfmann und den Graveur-Azubis der SBBZ-SZM Kira und Franziska am Sporthotel in St.Etienne an. Dort wurden die „Freunde“ der Stadt Suhl vom Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Roche und Herrn Humbert empfangen. Sie organisierten Dolmetscher und sorgten während des Aufenthalts auch dafür, dass es niemandem an etwas fehlte. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Essen und der Planung der nächsten Tage.

 

Aus der Sicht der Azubis war dies ein spannendes und interessantes Unternehmen. Am nächsten Tag wurde der Messestand eröffnet. Es wurden andere Graveure besucht und das bekannte Industrie-Museum in St.Etienne sowie die einzige Büchsenmacherschule Frankreichs (die sich ebenfalls in St. Etienne befindet) wurden besichtigt. Viele Termine wurden wahrgenommen und viele Gemeinsamkeiten der beiden Städte wurden besprochen. Außerdem ging es in den Gesprächen um eine zukünftige Zusammenarbeit, einen Schüleraustausch und um die Zukunft des Handwerkes und die deutsch-französische Freundschaft. Die gute Arbeit, die Herr Roche und Herr Arfmann (Leiter des Waffenmuseums in Suhl) geleistet hatten, kam allen zugute. Das St. Etienne und die Stadt Suhl  viele Gemeinsamkeiten aufweisen zeigt sich nicht nur in den zahlreichen positiven Aspekten sondern auch in der Tatsache, dass viele Menschen in die Metropolen abwandern. Deshalb wurde auch über die Möglichkeiten gesprochen, beide Städte über Bildungswege und über einen Austausch einander näherzubringen.

 

Des Weiteren war auch der Messestand in Andrzieux-Boutheon, auf einer Jagdmesse, sehr gut vom Publikum angenommen worden. Es gab ein Schießkino für jeden, der es versuchen wollte und die Graveure zeigten ihr Handwerk im Zeichnen und Beschriften von Kugelschreibern. Die Messe dauerte drei Tage. Draußen wurden Hundearten präsentiert und Tontauben-Schießen veranstaltet. Viele Besucher interessierten sich aber auch für die Messestände. Am Montag, den 10.06.2013 wurde gepackt und sich wieder auf den Heimweg begeben. Die vielen km wurden bis zum Abend bewältigt und abschließend bleibt zu sagen, dass man doch einiges bewegt hat und in Zukunft bewegen möchte. So zum Beispiel werden Schüler und Lehrer der Büchsenmacher Schule aus St. Etienne, auf ihrem Weg zur IWA in Nürnberg, auch die Stadt Suhl, die Schule hier und das Waffenmuseum besuchen. Auf weitere Zusammenarbeit und Freundschaft des Handwerkes.

 

Franziska Keuthen

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