Auf Goethes Spuren in Weimar

Dass Goethe ein großartiger Autor war, der seine Aktualität bis heute bewahren konnte und deshalb wohl für immer zum "guten Freund" eines jeden Aiturienten wird, steht außer Frage.

Auch, dass wir früher oder später alle über Faust stolpern, bzw. ihn häppchenweise auseinander nehmen und abschließend in einer Klausur interpretieren werden. In Vorbereitung auf besagte Kursarbeit begaben wir uns am 25.10.2016 auf den Weg nach Weimar, um dort die Lebensumstände von Goethe kennenzulernen. Denn wer über Goethe schreiben will, sollte vorher dieselbe Luft wie er geatmet haben.

In Thüringens Kulturhauptstadt Weimar angekommen, zögerten die Stadtführerinnen nicht lang und führten uns durch Weimars Altstadt, vorbei an der Anna-Amalia-Bibliothek und Schillers Wohnhaus über den alten Friedhof und sogar durch den Park. Die Gruft, in welcher Goethe beigesetzt ist, ließen wir dabei aus - auch wenn einige meiner Mitschüler sicher nur zu gern seinen Schädel ausgeliehen und zur Wissensvermehrung auf ihre Schulbank gestellt hätten.

Die Tour unterbrachen wir für einen Besuch im Wohnhaus Goethes, in dem wir mehr über die Fresken an den Decken als über die Bewohner an sich erfuhren. Abgerundet und wesentlich verbessert wurde unser Aufenthalt aufgrund der Führung durch die Ausstellung. Die zuständige Museumsmitarbeiterin erweckte Goethe und dessen Schaffen zu neuem Leben.

Am Ende des Tages waren wir nicht nur müde vom Laufen, sondern auch sehr gut informiert. Die Allgemeinbildung aufgebügelt hat ein Großteil von uns wohl sicher, denn man sollte ihn schon kennen,  Deutschlands wohl berühmtesten Autor. Erst recht, wenn man seinen langjährigen Wohnsitz vor der Nase hat.

Klasse 14G

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